Konzept

Inhalt


1 Spielinhalt
1.1 Der Schöpfungsmythos
1.2 Die Völker
1.2.1 Alben
1.2.2 Menschen
1.2.3 Flumaren
1.2.4 Langren
1.3 Die Spielwelt
1.3.1 Die Unterwelt - Orcus
1.3.2 Die Mittelwelt
1.3.2.1 Nurimon
1.3.2.1.1 Prachtviertel
1.3.2.1.2 Handwerksviertel
1.3.2.1.3 Burg Kairan
1.3.2.2 Lantax
1.3.2.2.1 Die Kanäle von Lantax
1.3.2.2.2 Die Große Grotte
1.3.2.3 Profanripa
1.3.2.3.1 Der Schmiededistrikt
1.3.2.3.2 Die Garnison
1.3.2.3.3 Phosamon
1.3.2.4 Ankerpunkte des Himmelszeltes
1.3.2.5 Tartanis
1.3.2.5.1 Die Höhle des Balthazars
1.3.2.5.2 Der Anleger von Nagfahr
1.3.2.5.3 Das Hoellenportal
1.3.2.5.4 Der Schwarze Orden
1.3.2.6 Fjord der Elemente
1.3.2.7 Ligarien
1.3.3 Die Oberwelt - Haimdall

2 Gameplay und Spielmechanik
2.1 Gameplay
2.1.1 Spielverlauf
2.1.2 Spielaufgabe
2.1.3 Spielziel
2.2 Spielmechanik
2.2.1 Interaktionssystem
2.2.2 Inventarsystem
2.2.3 Navigation und Karten
2.2.4 Ausrüstungssystem
2.2.5 Fertigkeitensystem
2.2.6 Questsystem
2.2.7 Handelssystem
2.2.7.1 Tausch zwischen Spielern
2.2.7.2 Kontoren
2.2.7.3 Eigene Ladengeschäfte
2.2.7.4 Die Große Markthalle von Lantax
2.2.7.5 Gemeine Gegenstände
2.2.7.6 Einzigartige Gegenstände
2.2.8 Housingsystem
2.2.8.1 Mietbare Zimmer
2.2.8.2 Grundstücke und Selbstgebaute Häuser
2.2.9 Bankensystem
2.2.9.1 Zentralbank der Götter
2.2.9.2 Privatbanken
2.2.9.2.1 Gewinnausschüttung
2.2.9.2.2 Konten
2.2.9.2.3 Kredite
2.2.9.2.4 Spekulationsgeschäfte
2.2.9.2.5 Bankier-NPC
2.2.10 Sozialsystem
2.2.10.1 Dörfer
2.2.10.1.1 Schwarze Brett
2.2.10.1.2 Bürgermeisterwahl
2.2.10.2 Hauptstädte
2.2.10.2.1 Wahl des Fraktionsverwalters
2.2.10.3 Rangsystem
2.2.10.3.1 Weltliche Ränge
2.2.10.3.2 Militärische Ränge
2.2.10.3.3 Geistliche Ränge
2.2.11 Gerichtssystem
2.2.11.1 Vorstrafenregister
2.2.11.2 Urteile



1 Spielinhalt


Negaia ist ein wirtschaftsbasiertes Onlinespiel mit dem Fokus auf das Rollenspiel und die soziale Interaktion unter den Spielern. In Negaia wird nicht das Konzept von "Gut und Böse" verfolgt, sondern die Idee "Wo Licht, da auch Schatten". Das bedeutet, dass alle Dinge in Negaia eine gute wie auch eine schlechte Seite in sich vereinen.
Negaia ist eine Mischung von klassischen Fantasyelementen mit Steampunk- und Hightechkomponenten. Der Wissensstand der Lebewesen Negaias ist mit dem des reellen Hochmittelalters vergleichbar. Dinge, welche von den Bewohnern Negaias nicht verstanden werden, werden allgemein als "Magie" bezeichnet.
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1.1 Der Schöpfungsmythos


Negaia soll durch die Kräfte vierer Götter entstanden worden sein, welche unter Zuhilfenahme der vier Urelemente Feuer, Erde, Wasser und Luft die gesamte Welt geschaffen haben. Die vier Gottheiten sind in der Welt Negaias reell anzutreffen. Jede Gottheit ist einem Element zugeordnet:
- Helios - Gott des Feuers
- Gaia - Göttin der Erde
- Pontos - Gott des Wassers
- Aither - Gott der Luft

Die Götter Negaias



Die geordnete Welt wird nach Ansicht des Schöpfungsmythos vom Chaos umgeben, welches die Welt von Negaia stets bedroht. Das Chaos kann nicht weiter beschrieben werden, da alle Wesen, die es je gesehen haben, von ihm verschlungen wurden.
Der Schöpfungsmythos wird von der Gruppierung des "Schwarzen Ordens" innerhalb Negaias in Frage gestellt. Dieser im Untergrund agierende Orden vertritt die Meinung, dass die gesamte Welt auf wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten basiert.
Die Wesen Negaias sind trotz vorhandener Geschlechtsmerkmale alle unfruchtbar. Die Völker Negaias werden über unterschiedliche Geburtsriten in die Welt geboren.
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1.2 Die Völker


Negaia wird von vier Völkern bewohnt:
- Alben
- Menschen
- Flumaren
- Langren

Die Völker Negaias



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1.2.1 Alben


Die Alben sind hünenhafte Wesen mit Hauern im Mund und Hörnern auf dem Kopf. Sie sind das durchschnittlich größte Volk mit einer Körpergröße von 2,5 Metern ohne Hörner. Helios ist der Gott, mit dem sich die Alben identifizieren. Sie beherrschen die Kriegskunst wie kein anderes Volk. Die Fraktion Skotadion wurde von den Alben gegründet.

[WAPPEN SKOTADION]

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1.2.2 Menschen


Die Menschen entsprechen den realen Menschen, jedoch mit einer durchschnittlichen Körpergröße von 2,25 Metern. Das Element der Erde und somit die Göttin Gaia ist ihre Bestimmung. Die Menschen sind begnadete Handwerker und können jeden Gegenstand herstellen, nur Waffen sind hiervon ausgeschlossen. Die Menschen sind die Begründer der Fraktion der Hermunduri.

Flagge der Hermunduri



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1.2.3 Flumaren


Flumaren sind zweibeinige Wesen mit Rückenflossen und einem fischähnlichen Aussehen. In der Brust tragen sie drei Essenzkugeln, welche Wasser beinhalten, was Ihnen das Leben an Land ermöglicht. Ihr Gott ist Pontos, der Gott des Wassers. Flumaren sind hervorragende Händler und Feilscher, was sie zum Volk der Kaufleute macht. Die Fraktion der Aloginatax wurde als Händlerbund von den Flumaren begründet.

[WAPPEN ALOGINATAX]

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1.2.4 Langren


Die Langren sind werwolfähnliche zweibeinige Wesen. Ihre durchschnittliche Körpergröße beträgt ca. zwei Meter. Sie sind das kleinste Volk in Negaia und fühlen sich dem Gott der Lüfte - Aither - verbunden. Sie sind ein halbnomadisches Volk, welches sich den Künsten der "Magie" verschrieben hat. Die Langren folgen einer schamanistischen Lebensweise und sind kein engeres Bündnis wie die anderen drei Völker - Hermunduri, Aloginatax, Skotadion - eingegangen.

[WAPPEN LANGREN]

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1.3 Die Spielwelt


Die Welt von Negaia gliedert sich in drei Bereiche:
- Die Unterwelt, genannt Orcus
- Die Mittelwelt ohne spezifischen Namen
- Die Oberwelt namens Haimdall
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1.3.1 Die Unterwelt - Orcus


Der Orcus ist das Reich der Toten. Es besteht aus Ankunftshallen, in denen aktuell Verstorbene ankommen. Darüber hinaus gibt es im Orcus ein sich ständig änderndes Labyrinth. An den Ausgängen des Labyrinths befinden sich die Ankunftshallen und ein Jahrmarkt mit dem Sitz des Feuergottes, das Schloss des Helios. Die Unterwelt hat eine Schnittstelle zur Mittelwelt, welche die Ankunftshallen im Orcus mit der Insel Tartanis im Nordosten von Sumerak verbindet.
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1.3.2 Die Mittelwelt


In der Mittelwelt läuft das hauptsächliche Spielgeschehen ab. Sie besteht aus dem Kontinent Sumerak, der vom Aperanmeer umgeben wird. Der Norden Sumeraks ist eine kalte Region, wohingegen der Süden sich klimatisch in einer eher gemäßigten Zone befindet.
Die Mittelwelt beherbergt folgende wichtige Siedlungen:
- Nurimon
- Lantax
- Profanripa
- vier Ankerpunkte des Himmelszeltes

Darüber hinaus gibt es weitere wichtige Orte:
- Tartanis
- Fjord der Elemente
- Ligarien
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1.3.2.1 Nurimon


Nurimon ist die Stadt des Handwerks und liegt im Südosten des Kontinents Sumerak. Hier werden alle Handwerksberufe gelehrt, mit Ausnahme der Waffenherstellung. Die Stadt wird vom Volk der Menschen bewohnt und verwaltet. Südlich der Stadt erstreckt sich das Gebiet Santhnor, welches die Kornkammer der Stadt darstellt. Viehzuchthöfe, Felder und Obstplantagen prägen das Landschaftsbild.

[GRUNDRISS NURIMON]

Die Stadt besteht aus drei Bezirken:
- Prachtviertel
- Handwerksviertel
- Burg Kairan
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1.3.2.1.1 Prachtviertel


Das Prachtviertel ist das Herz der Stadtverwaltung und kulturelles Zentrum der Stadt und der Fraktion der Hermunduri. Es beinhaltet das Gerichtsgebäude, das Forum, den Oculus mit Glockenturm sowie eine Badestätte. Der Oculus beherbergt das Heiligtum der Menschen. Es handelt sich hierbei um den mannshohen Baum Nekendris.
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1.3.2.1.2 Handwerksviertel


Im Handwerksviertel sind alle Handwerksberufe mit Werkstätten und ihren Meistern vertreten. Hier kann jedes Wesen Negaias die Berufe erlernen und Rezepte erwerben. Im Handwerksviertel ist auch der Luftschiffhafen für den Warentransport lokalisiert sowie ein großes Gasthaus, in dem sich die Spieler einmieten können.
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1.3.2.1.3 Burg Kairan


Die Burg Kairan ist das Machtzentrum der Stadt sowie der Fraktion der Hermunduri. Die Burg besteht aus mehreren Hallen, welche mietbare Gemächer beinhalten. Darüber hinaus gibt es prachtvolle Gärten und den Thronsaal mit angeschlossener Staatskanzlei. Im Thronsaal residiert das Oberhaupt der Stadt Kaiser Constantin Sigenias, welcher der Repräsentant der Hermunduri und der Menschen ist. Die Regierungsgeschäfte führt jedoch der Kanzler, ein gewähltes Mitglied der Hermunduri.
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1.3.2.2 Lantax


Das Handelszentrum Negaias ist die Stadt Lantax im Immergrünwald im Südwesten Sumeraks. Die Stadt ist die Heimat der Flumaren und gleichzeitig das Zentrum der Fraktion der Aloginatax. Nur in Lantax können die Spieler Handelslizenzen für gewisse Waren erwerben. Die Stadt gliedert sind in zwei Teile:
- Die Kanäle von Lantax
- Die große Grotte

Skizze Lantax



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1.3.2.2.1 Die Kanäle von Lantax


Der oberirdische Teil von Lantax wird von zahlreichen schiffbaren Kanälen durchzogen, welche von erdbedeckten Geschäften und Behausungen gesäumt sind. Alle Kanäle sind auf den Salzwasserbrunnen des Pontos ausgerichtet, der das höchste Heiligtum der Flumaren darstellt. Auf einer Anhöhe nahe dem Brunnen ist der Tempel Hygart zu finden. Er ist Heimat der Hohen Priesterin Lea Irinix - Oberhaupt und Repräsentantin der Aloginatax. Sie wird unterstützt von einem gewählten Kleriker, welcher die Regierungsgeschäfte leitet.
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1.3.2.2.2 Die Große Grotte


Im Unterirdischen Bereich ist die Große Grotte untergebracht, eine riesige Höhle, welche über einen Unterwassertunnel mit dem Aperanmeer verbunden ist. In der Großen Grotte ist die Große Halle beheimatet, die als riesiger Marktplatz dient. Darüber hinaus beherbergt sie Lagerhäuser und ein großes in den Fels geschlagenes Gasthaus.
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1.3.2.3 Profanripa


Im hohen Norden an der Mündung des Ripas in das Aperanmeer liegt die Stadt Profanripa: Heimat der Alben und damit Zentrum der Kriegskunst. Die Stadt ist geprägt durch Bauten aus Metall. Das gesamte Leben findet hauptsächlich innerhalb der Gebäude statt, die nach oben gebaut worden sind. Die Gebäude sind mit Brücken verbunden und überspannen teilweise den Ripa. Die Straßen Profanripas sind matschige, unbefestigte Wege und werden daher selten genutzt. Durch die hohe Produktion von Metallen in Hochöfen hängt über der Stadt eine dauerhafte dichte Dunstglocke aus Rauch und Schmutz. Die Stadt gliedert sich in drei Teile:
- Der Schmiededistrikt
- Die Garnison
- Burg Phosamon

[GRUNDRISS PROFANRIPA]

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1.3.2.3.1 Der Schmiededistrikt


Der Schmiededistrikt erstreckt sich am Westufer des Ripas. Hier werden in Hochöfen, Gießereien und Waffenschmieden alle möglichen Waffen und Waffensysteme hergestellt.
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1.3.2.3.2 Die Garnison


Die Garnison befindet sich am Ostufer des Ripas und beherbergt die Ausbildungseinheiten für alle Waffenfertigkeiten.
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1.3.2.3.3 Phosamon


In der Mündung des Ripas innerhalb der Stadtmauern Profanripas befindet sich auf einer Insel gelegen die Festung Phosamon. Sie ist der Sitz des höchsten Repräsentanten der Skotadion - Generalrat Regius Efiates. Seine rechte Hand ist der gewählte Feldmarschall, der die Regierungsgeschäfte führt. Auf der Spitze der Burg Phosamon brennt das Ewige Feuer von Profanripa, welches das höchste Heiligtum für die Skotadion darstellt.
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1.3.2.4 Die Ankerpunkte des Himmelszeltes


Im Nordwesten, Nordosten, Südwesten und Südosten gibt es vier kleinere Siedlungen der schamanistischen Langren. Im Zentrum der Siedlung ist jeweils eine riesige Kette im Boden verankert, die senkrecht in den Himmel ragt. Der Mythos besagt, dass diese Ketten das Himmelszelt halten, welches die Welt Negaias vor dem Chaos schützt.
Die Ankerpunkte des Himmels werden vom ältesten Schamanen Tec-Ic in regelmäßigen Abständen besucht.
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1.3.2.5 Tartanis


Tartanis ist eine Vulkaninsel mit einem Durchmesser von ca. 500 Meter. Die Insel kann nur mit dem Schiff Nagfahr erreicht und verlassen werden. Jeder Versuch, die Insel auf anderem Wege zu verlassen endet wieder im Orcus. Auf Tartanis hat der Schwarze Orden seine Zelte aufgeschlagen und der Drache Balthazar hat hier seine Behausung.
Tartanis beherbergt folgende Schlüsselorte:
- Die Höhle des Balthazars
- Der Anleger von Nagfahr
- Das Höllenportal
- Hauptquartier des Schwarzen Ordens

Die Toteninsel Tartanis



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1.3.2.5.1 Die Höhle des Balthazars


Balthazar ist ein enormer Drache und Hüter des durchgängigen Weltenportals zum Orcus. Er ist der Bruder seiner durch Menschen getöteten Schwester Nagfahr, welche heute als Fähre zwischen Tartanis und der restlichen Mittelwelt dient.
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1.3.2.5.2 Der Anleger von Nagfahr


An dieser Stelle legt die Fähre Nagfahr an, die die Insel Tartanis mit Eremiat, einem Ödland auf dem Kontinent Sumerak verbindet. Für die Überfahrt werden zwei Tartanismünzen benötigt.

Die Fähre Nagfahr auf See



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1.3.2.5.3 Das Höllenportal


Dieses Portal dient den wiederkehrenden Wesen Negaias als Ausgang aus dem Orcus. Es hat die Form eines riesigen Skelettes und das Maul bildet den Ausgang. Dieses Portal kann nicht als Eingang benutzt werden.
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1.3.2.5.4 Der Schwarze Orden


Der Schwarze Orden hat sich auf Tartanis niedergelassen. Weit ab der zivilisierten Welt kann er hier unbehelligt seiner wissenschaftlichen Forschung nachgehen. Die Laboratorien und Räumlichkeiten sind teils in den Fels der Insel eingearbeitet.
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1.3.2.6 Fjord der Elemente


Der Fjord der Elemente ist eine enorme Tempelanlage an den Klippen eines Fjordes im Westen des Kontinents. Das Zentrum der Tempelanlage ist die Große Bibliothek, welche das gesamte Wissen der Wesen Negaias beinhaltet.
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1.3.2.7 Ligarien


Ligarien ist ein Hochland im Südosten des Kontinents. Es liegt südlich von Santhnor. Im Zentrum Ligariens liegt der Loch Ligarus, ein See, der entstand, als das Menschengefängnis Atawakron durch Grabungsarbeiten der Alben versank. Die Ruinen des Gefängnisses sind heute auf dem Grund des Sees noch zu finden.
In Ligarien erblicken an der Wurzel des Lebensbaumes namens Videndra alle Menschen das Licht der Welt. Sie erhalten hier ihre Weihe und eine Einführung in ihr Leben durch die Hohen Priesterinnen Gaias.
Im Süden Ligariens hat sich außerdem eine Gruppe namens Lupus Noctis niedergelassen. Es handelt sich hierbei um ehemalige Häftlinge Atawakrons. Ihr Anführer hört auf den Namen "der Schwarze Wolf".
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1.3.3 Die Oberwelt - Haimdall


Die Oberwelt namens Haimdall ist eine schwebende Tempelanlage über dem Kontinent Sumerak. Hier haben die Götter Gaia, Pontos und Aither ihren Sitz. Der Ort kann über den dort ansässigen Luftschiffhafen erreicht werden.

[ZEICHNUNG HAIMDALL]

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2 Gameplay und Spielmechanik



2.1 Gameplay



2.1.1 Spielverlauf



Der Spieler übernimmt zu Beginn des Spiels ein Wesen eines Volkes als seinen Avatar. Abhängig vom gewählten Volk betritt der Avatar die Spielewelt an unterschiedlichen Orten. Alle Charaktere des Spielers sind volksunabhängig in einer Familie zusammengefasst.
Der Spieler wird im Laufe der ersten Aufgaben mit einem Inventar in Form eines Beutels ausgestattet. Darüber hinaus erhält er eine rudimentäre Bekleidung und erwirbt volksabhängig die ersten Fähigkeiten.
Im Verlauf des Spiels muss sich der Spieler durch wirtschaftliches Geschick entwickeln. Hierbei sind alle Waren aus Rohstoffen von den Spielern anhand von Rezepten selber herzustellen. Es gibt kein Levelsystem innerhalb Negaias. Der Fokus liegt auf dem Erwerb und Handel von Besitztümern wie Geld, Grundstücke, Waren, etc..
Der Spieler muss sich um den Erhalt seiner Besitztümer kümmern, damit sie nicht verfallen oder von anderen Spielern zerstört und geplündert werden. Geld kann auf Bankkonten sicher verwahrt werden. Waren können in angemieteten Zimmern und Lagern gesichert werden.
Fällt der Spieler einem tödlichen Ereignis zum Opfer wird er aller bei sich tragender Gegenstände entledigt und zum Orcus gebracht. Von dort muss er den Weg zurück in die Mittelwelt antreten.
Spieler können sich in dörflichen Kommunen organisieren. Bewohner eines Dorfes wählen ihr Oberhaupt in regelmäßigen Abschnitten aus ihrer eigenen Mitte. Die überregionale Verwaltung übernehmen Spieler, welche von den Bürgermeistern einer Fraktion gewählt werden.
Die Gerichte Negaias übernehmen die Disziplinierung der Spieler. Spieler können andere Spieler anklagen. Die Aburteilung übernimmt ein dritter unbeteiligter Spieler.
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2.1.2 Spielaufgabe


Die Aufgabe des Spielers ist es seine wirtschaftliche Macht in der Spielewelt zu maximieren. Dies erreicht er durch Handel und militärische Intervention.
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2.1.3 Spielziel


Das Spielsystem ist als Open-End-Spiel konzipiert. Somit gibt es kein definiertes Spielziel.
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2.2 Spielmechanik


In diesem Abschnitt werden die Spielsysteme im Einzelnen vorgestellt.
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2.2.1 Interaktionssystem


Interaktionen werden in Negaia über ein Kontextmenü durchgeführt. Das Kontextmenü erscheint, wenn man die rechte Maustaste über einem interaktionsfähigen Gegenstand betätigt. Es werden nur mögliche Aktionen angezeigt. Sollte eine Aktion nicht möglich sein, dann wird durch eine Ansage mitgeteilt, weshalb die Aktion fehlgeschlagen ist.
Mögliche Interaktionen:
- Kaufen: Kaufen erwerbbarer Gegenstände, beispielsweise beim Kontor.
- Bediene Waffe: Waffen bedienen, z. B.: Kanonen.
- Ankleiden: Kleidung vom Boden oder aus dem Inventar ankleiden.
- Tauschen: Gegenstand aus dem Inventar mit einem anderen Spieler tauschen.
- Entfachen: Gegenstände, welche entflammbar sind, können hiermit entfacht werden.
- Linke Hand: Auswahl der linken Hand bei dem Ankleiden von Ausrüstung in die Hände.
- Aufheben: Gegenstände vom Boden aufheben.
- Aufstellen: Gegenstand, z.B. geschrumpfte Kanone, entschrumpfen und aufstellen.
- Entfernen: Gegenstand aus dem Inventar oder der Ausrüstung auf den Boden werfen.
- Reparieren: Einen Gegenstand im Inventar reparieren.
- Rechte Hand: Auswahl der rechten Hand bei dem Ankleiden von Ausrüstung in die Hände.
- Verkaufen: Gegenstand an einen Händler verkaufen.
- Schrumpfen: Einen schrumpfbaren Gegenstand verkleinern, z.B. Möbel.
- Einlagern: Gegenstand in ein freies Regal legen.
- Aufsperren: Eine Tür/Tor mit einem Schlüssel entsperren.
- Entschrumpfen: Ein geschrumpften Gegenstand wieder vergrößern.
- Verwenden: Einen Gegenstand benutzen, z.B. ein Rezept.
- Betrachten: Einen Gegenstand für mehr Informationen genauer betrachten.

interaktives Interaktionsmenü



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2.2.2 Inventarsystem


Das Inventar erhält der Spieler nach dem Abschluss der ersten Quests. Es wird in Form eines Beutels mit Blick von oben dargestellt. Gegenstände im Beutel können durch einen linken Mausklick frei im Beutel bewegt werden. Interaktionen mit Inventargegenständen können wie in Kapitel 2.2.1 Interaktionssystem durchgeführt werden.*
*

Das Inventar mit Gegenständen



Am unteren Rand des Beutels wird das Gewicht des Beutels als farbiger Balken angezeigt. Der Beutel verfügt über eine Tragkraft von 30kg. Daneben ist am unteren Rand des Beutels das mitgeführte Geld aufgezeigt. Das Geld besitzt folgende Stückelung:
- Bronzener Talente
- Silberner Obulus (entspricht 12 Talenten)
- Goldene Drachme (entspricht 20 Obulus)

Gegenstände aus dem Inventar können jederzeit und fast überall verbuddelt werden. Diese Funktion ist sinnvoll um Gegenstände zu sichern. Der Spieler muss sich nur die Orte genau merken und auch gut wählen. Verbuddelte Gegenstände können von allen Spielern jederzeit ausgebuddelt werden, wenn sie den Standort kennen. Auf verfügbaren Gebietskarten können die Standorte markiert werden.
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2.2.3 Navigation und Karten


Negaia verfügt über keine Weltkarte. Bei NPCs kann sich der Spieler teilweise gegen Geld Gebietskarten organisieren.

Gebietskarte von Ligarien



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2.2.4 Ausrüstungssystem


Im Laufe der Startquestreihe erhält der Spieler Zugriff auf das Ausrüstungssystem, in welchem er seine Ausrüstungsgegenstände betrachten und ablegen kann. In der unteren linken Ecke werden das Ausrüstungsgewicht und die Widerstandskraft der Gesamtausrüstung angezeigt.

Ausrüstung



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2.2.5 Fertigkeitensystem


Das Fertigkeitensystem erhält der Spieler wie das Inventar und das Ausrüstungssystem während der Startquestreihe. Innerhalb des Fertigkeitensystems gibt es zwei Arten von Fertigkeiten:
- Aktive Fertigkeiten: Fertigkeiten, welche auf die Interaktionsleiste gezogen werden können z.B. rechter und linker Faustschlag.
- Passive Fertigkeiten: Fertigkeiten, welche nicht direkt genutzt werden können, z. B. Berufe.

Aktive Fertigkeiten werden durch einen Klick an den Mauszeiger geheftet und können dann auf die Interaktionsleiste gezogen werden. Eine angeheftete Fertigkeit auf der Interaktionsleiste kann gelöscht werden, indem man mit der Maus über die Fertigkeit geht und dann die ENTF-Taste betätigt.

Das Fertigkeitenbuch



Der Spieler kann unbegrenzt viele Fertigkeiten erlernen. Eine Fertigkeit wird verbessert wenn man diese anwendet. Je höher der Fertigkeitsgrad einer Fertigkeit ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Fertigkeit verbessert.
Wendet der Spieler eine Fertigkeit über einen gewissen Zeitraum nicht an, so verschlechtert sich sein Fertigkeitsgrad bis zu einem definierten Grundlevel. Hierzu zählt lediglich die Onlinezeit des Spielers.
Der Zustand (z.B.: Widerstandkraft, etc.) von hergestellten Gegenständen ergibt sich aus der Fertigkeit des herstellenden Spielers. Je besser er eine Fähigkeit (z.B.: Schneiderei) beherrscht, desto besser ist der Zustand des hergestellten Gegenstandes.
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2.2.6 Questsystem


Das Questsystem besitzt hauptsächlich die Aufgabe, dem Spieler die Spielewelt von Negaia mit seiner komplexen Hintergrundgeschichte näher zu bringen und ihn mit grundlegenden Spielmechanismen vertraut zu machen. Im weiteren Spielverlauf wird der Spieler weniger Quests erledigen müssen und sein Spiel auf den Handel verlagern.

Der Questdialog



Das Questsystem reagiert dynamisch auf die Spielerentscheidungen. Die Questgeber Negaias erzählen eine kleine Geschichte in Form eines Textes; der Spieler nimmt hierbei Einfluss auf die zu erwartende Belohnung durch die Auswahl seiner Antwort. Antwortet der Spieler wohlwollend, dann ist mit einer Belohnung zu rechnen. Ist die Antwort neutral, so kann die Reaktion des NPC ebenfalls neutral ausfallen. Wird der Questgeber mit einer negativen Antwort verstimmt, so entfällt mit großer Wahrscheinlichkeit die Belohnung. Das ist zunächst ein Nachteil, jedoch kann ein negativer Ausgang des Dialogs an anderer Stelle eine weitere, noch lukrativere Möglichkeit eröffnen.
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2.2.7 Handelssystem


Das Handelssystem ist eines der komplexeren Systeme in Negaia. Es unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Arten von Gegenständen:
- Gemeine Gegenstände*
- Einzigartige Gegenstände*
*

Am Ende des Kapitels werden die grundsätzlichen Unterschiede dieser Gegenstände erklärt.
Darüber hinaus gibt es mehrere Möglichkeiten Waren zu erwerben und zu veräußern:
- Direkter Tausch mit anderen Spielern
- Kontoren
- Eigene Ladengeschäfte
- Die Große Markthalle von Lantax

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2.2.7.1 Tausch zwischen Spielern


Spieler können Waren untereinander ohne Einschränkung tauschen bzw. verschenken.

Tauschen mit einem anderen Spieler



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2.2.7.2 Kontoren


Kontoren sind Geschäfte in Dörfern mit Regalen und Lagerräumen. Hier können Spieler über das Kontorenbuch in den Warenbeständen stöbern, Waren verkaufen und vorhandene Güter kaufen.

Kontorenbuch



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2.2.7.3 Eigene Ladengeschäfte


Eigene Ladengeschäft können von Spielern in ihren eigenen gebauten Gebäuden errichtet werden. Hierfür ist eine Handelslizenz aus Lantax notwendig. Beispielsweise darf ein Spieler nur Schwerter verkaufen, wenn er eine Handelslizenz für Schwerter besitzt. Diese Handelslizenzen sind zeitlich begrenzt und müssen regelmäßig erneuert werden.
Die Anzahl der zu besitzenden Handelslizenzen ist nicht begrenzt.
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2.2.7.4 Die Große Markthalle von Lantax


Die Große Markthalle von Lantax ist der globale Handelsplatz von Negaia. Hier können Spieler Waren aus den Kontoren und Ladengeschäfte der gesamten Welt erwerben, welche einen Abgesandten hierher entsendet haben.
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2.2.7.5 Gemeine Gegenstände


Grundsätzlich sind gemeine Gegenstände Rohstoffe aller Art (z.B.: Holz, Erze, etc.). Diese Gegenstände werden von einem Kontor gegen einen sofortigen Erlös angekauft. Der Erlös ist abhängig vom Bedarf des Kontors, d.h. ein hoher Preis für wenig im Kontor vorhandene Ware und umgekehrt.
Ist der Bedarf des Kontors gedeckt, kauft er diese Ware nicht mehr an.
In den Regalen des Kontors tauchen verfügbare gemeine Gegenstände nur einmal auf, unabhängig vom Warenbestand. Der Rest des Warenbestandes ist für Spieler unsichtbar in Kisten und Lagerräumen verstaut.
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2.2.7.6 Einzigartige Gegenstände


Einzigartige Gegenstände sind Dinge, welche einzigartige Attribute (z.B. Widerstandskraft) beinhalten (z.B. selbsthergestellte Gegenstände, Urkunden, etc.). Solche Gegenstände nimmt ein Kontor solange an, solange er Platz in seinen Regalen besitzt.
Der Preis kann hier vom Verkäufer festgelegt werden.
Das Kontor zahlt den Betrag nicht aus sondern bietet den Gegenstand für eine Dauer von sieben Tagen in seinem Regal an. Findet sich ein Käufer, so verkauft das Kontor den Gegenstand und verwahrt die Einkünfte für sieben Tage. Gegenstände, welche keinen Käufer finden werden vom Kontor aus dem Regal genommen und für sieben Tage gelagert.
Nach Ablauf der Lagerfrist vernichtet das Kontor die nichtverkaufte Waren und bucht nicht abgeholte Gelder in die Kasse seiner Gemeinde.
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2.2.8 Housingsystem


Das Housingsystem von Negaia ist zweigeteilt:
- Mietbare Zimmer
- Selbstgebaute Häuser

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2.2.8.1 Mietbare Zimmer


Mietbare Zimmer sind in den Gasthäusern der Dörfer und in den Städten verfügbar. Die Mietdauer ist durch die Anmietdauer begrenzt und kann jederzeit verlängert werden.
Die Ausstattung von mietbaren Zimmern kann durch den Spieler nicht verändert werden. In mietbaren Zimmern sind stets Regale und ein Bett vorhanden. In die Regale können Spieler Gegenstände aus Ihrem Inventar ablegen. Ein Aufstapeln von Gegenständen in den Regalen ist nicht möglich.
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2.2.8.2 Grundstücke und Selbstgebaute Häuser


Selbstgebaute Häuser können auf zuvor erworbenen Grundstücken gebaut werden. Grundstücke sind üblicherweise in Dörfern anzutreffen. Hierfür sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
- Bauplan - Dieser kann vom Architekten beschafft werden. Der Bauplan beschreibt den Gebäudetypen und die darin vorgesehene Werkstatt/Ladengeschäft.
- Baugenehmigung - Die Baugenehmigung erteilt der zuständige Bürgermeister.
- Baumaterial - Es muss das benötigte Baumaterial am Grundstück zur Verfügung gestellt werden.

Die Ausstattung von selbstgebauten Häusern kann durch den Spieler frei gewählt werden.
Selbstgebaute Häuser müssen einer regelmäßigen Wartung unterzogen werden, da sie sonst verfallen. Sollte ein Grundstück längere Zeit unbebaut oder mit einer Ruine versehen sein, dann fällt das Grundstück wieder an das jeweilige Dorf zurück. Das Dorf kann dann dieses Grundstück ohne Entschädigung wieder veräußern.
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2.2.9 Bankensystem


Es gibt für den Spieler zwei Möglichkeiten Gelder zu sichern:
- Zentralbank der Götter
- Privatbanken

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2.2.9.1 Zentralbank der Götter


Die Zentralbank der Götter stellt jeder Spielerfamilie ein zinsloses Guthabenskonto zur Verfügung. Die Zentralbank der Götter verfügt über ein weitverzweigtes Netz an NPC, welche dem Spieler für Bankgeschäfte zur Verfügung stehen.
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2.2.9.2 Privatbanken


Privatbanken sind Banken, welche ein Spieler (Bankvorstand) gründen kann.
Nach Abschluss einer Questreihe kann der Spieler eine Bankenlizenz erwerben. Diese Bankenlizenz muss dann durch eine weitere Anzahl von Spielern (Anleger) mit einer Einlage gesichert werden. Nachdem eine Minimaleinlage zusammengetragen wurde, kann die Bank in der Großen Grotte von Lantax eröffnet werden.
Ab diesem Zeitpunkt erhält die Bank auf ihr gesamtes Guthaben einen täglichen Basiszinssatz.
Der Bankenvorstand verfügt nach der Gründung über folgende Befugnisse:
- Gewinne ganz oder teilweise ausschütten
- Konten anbieten
- Kredite vergeben
- Spekulationsgeschäfte tätigen
- Bankier-NPCs einstellen/entlassen und in der Welt platzieren

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2.2.9.2.1 Gewinnausschüttung


Der Bankenvorstand kann aus dem Vermögen der Bank Gelder an die Anleger und Kontoinhaber ausschütten. Bei den Anlegern ist es eine Dividende in Abhängigkeit Ihres Einlageanteils. Bei den Kontoinhabern sind es Zinsen auf die Guthaben.
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2.2.9.2.2 Konten


Der Bankenvorstand kann Konten anbieten und bewilligen. Auf diese Konten erhält jeder Spieler mögliche Zinsen.
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2.2.9.2.3 Kredite


Der Bankenvorstand kann Kredite unter Angabe von Laufzeit und Zins vergeben. Ist der Schuldner am Zahltag nicht zahlungsfähig, erhält der Schuldner automatisch eine Verbannung (Gerichtssystem). Für die Bank muss der Kreditbetrag abgeschrieben werden.
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2.2.9.2.4 Spekulationsgeschäfte


Spekulationsgeschäfte können durch den Bankenvorstand mit dem verfügbaren Kapital getätigt werden. Sollte jedoch das verfügbare Kapital eine Kontoauszahlung unterschreiten, so ist die Bank sofort insolvent. In diesem Fall wird das Restkapital der Bank auf alle Kontoinhaber prozentual aufgeteilt. Der Bankenvorstand erhält eine sofortige Verbannung (Gerichtssystem). Die Anleger und der Bankenvorstand erhalten keine Entschädigung.
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2.2.9.2.5 Bankier-NPC


Der Bankenvorstand kann Bankier-NPCs einstellen, welche als Zweigstelle der Bank in der Welt von Negaia dienen. Die NPCs bekommen einen gewissen Lohn und können auch wieder entlassen werden.
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2.2.10 Sozialsystem


Spieler können sich mit anderen Spielern organisieren, müssen dies jedoch nicht tun. Die hauptsächliche Organisationsstruktur für Spieler sind die Dörfer der Welt.
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2.2.10.1 Dörfer


Dörfer dienen als Bündnis unter Spielern. Ein Spieler wird Mitglied einer Dorfgemeinschaft, wenn er ein Zimmer im Gasthaus mietet oder ein Grundstück besitzt. Wenn er kein Zimmer mehr mietet und kein Grundstück mehr besitzt, so ist er auch kein Bewohner des Dorfes mehr.
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2.2.10.1.1 Schwarze Brett


Auf jedem Dorfplatz gibt es ein Schwarzes Brett auf dem Spieler anderen Spielern Aufgaben gegen eine Belohnung anbieten können.
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2.2.10.1.2 Bürgermeisterwahl


Die Spieler wählen den Leiter des Dorfers, den Bürgermeister, in regelmäßigen Abständen neu. Beim Bürgermeister handelt es sich um einen Spieler. Das Wahlrecht verteilt sich wie folgt:
- Aktives Wahlrecht: Jeder Bewohner eines Dorfes darf eine Stimme abgeben
- Passives Wahlrecht: Zum Bürgermeister aufstellen dürfen sich nur Spieler, welche ein Grundstück im Ort besitzen.

Ergibt sich eine Stimmengleichheit bei der Bürgermeisterwahl bei zwei oder mehr Kandidaten, so entscheidet das Los.
Der Bürgermeister besitzt folgende Befugnisse:
- Er entscheidet über die Fraktionszugehörigkeit des Dorfes.
- Er legt die Steuern des Kontors fest.
- Er setzt die Abgabe für Ausschreibungen am Schwarze Brett fest.
- Er setzt die Grundstückspreise fest.
- Er setzt die Mieten von Gästezimmern fest.
- Er verwaltet die Gemeindekasse. Mit Hilfe dieser Gelder können Söldner für die Bewachung des Dorfes angeheuert werden oder die Dorfverteidigung ausbauen.
- Er kann das passive Wahlrecht des Fraktionsverwalters ausüben.

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2.2.10.2 Hauptstädte


Hauptstädte sind das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum einer Fraktion.
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2.2.10.2.1 Wahl des Fraktionsverwalters


Der Fraktionsverwalter hat bei den verschiedenen Völkern eine andere Bezeichnung:
- Menschen - Kanzler
- Flumaren - Kleriker
- Alben - Feldmarschall

Der Fraktionsverwalter hat seinen Sitz immer in der jeweiligen Hauptstadt. Für das Amt des Fraktionsvorsitzenden können Bürgermeister der Fraktion kandidieren. Gewählt wird der Fraktionsverwalter von allen Spielern, welche der Fraktion angehören.
Der Fraktionsverwalter besitzt folgende Befugnisse:
- Er verwaltet die Staatskasse. Mit Hilfe dieser Gelder können Söldner für die Bewachung der Hauptstadt angeheuert werden oder Reparaturarbeiten an Werkstätten und Stadtbefestigung durchgeführt werden.
- Er setzt die Mieten von Gästezimmern fest.
- Er legt die Preise für Lehrer fest (z.B. Handwerksmeister bei den Menschen).
- Er legt die Preise für Rezepte fest, welche bei der Fraktionsverfügbar sind.
- Er kann Fördergelder an Dörfer auszahlen.

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2.2.10.3 Rangsystem


Das Rangsystem untergliedert sich in drei Zweige:
- Weltliche Ränge
- Militärische Ränge
- Geistliche Ränge

Der Spieler kann im Rangsystem auf- und absteigen, abhängig von seinen Errungenschaften.
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2.2.10.3.1 Weltliche Ränge


Der weltliche Rang ergibt sich aus der Summe der Besitztümer, welche sich aus freiem Kapital (Bargeld, Geld auf Konten, etc) und gebundenem Kapital (Immobilien, Waren, etc) zusammensetzt.

Weltliche Ränge



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2.2.10.3.2 Militärische Ränge


Der militärische Rang hängt davon ab wie der Spieler sich im PvP-Kampf verhält. Spieler welche Spieler gleicher oder höherer Stärke töten erhalten Ehrenpunkte. Diese Ehrenpunkte fließen in die Ermittlung des Ranges ein. Spieler welche eher schwächere Spieler attackieren erhalten Abzüge der Ehrenpunkte und somit verschlechtert sich ihr Rang.

Militärische Ränge



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2.2.10.3.3 Geistliche Ränge


Spieler welche den Göttern huldigen steigen in den geistlichen Rängen auf. Spieler welche dem Schwarzen Orden folgen werden hier nicht aufsteigen.

Geistliche Ränge



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2.2.11 Gerichtssystem


Das Gerichtssystem dient der Selbstdisziplinierung der Spieler. Fühlt sich ein Spieler durch einen anderen Spieler unfair behandelt, kann er eine Anklageschrift verfassen. Anklageschriften können von Inschriftenkundler beschafft werden. Eine verfasste Anklageschrift muss bei einem Gericht in den Hauptstädten abgegeben werden. Sobald dies passiert, wird der angeklagte Spieler informiert und kann sich verteidigen. Sobald er sich zu den Anschuldigungen gestellt hat, wird ein dritter unbeteiligter Spieler mit der Urteilsfindung betraut. Der Spieler muss das erste Urteil nicht akzeptieren und kann ein zweites Urteil fordern. Sollte dies geschehen wird ein weiterer unbeteiligter Spieler mit einer abschließenden Urteilsfindung betraut. Dieses Urteil ist dann sofort rechtskräftig und wird sofort vollstreckt.
Ein Spieler kann nur einmal pro Tag verurteilt werden.
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2.2.11.1 Vorstrafenregister


Jeder Spielercharakter besitzt ein Vorstrafenregister. Das Vorstrafenregister kann von allen anderen Spieler eingesehen werden.
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2.2.11.2 Urteile


Die Spieler welche die Urteile sprechen stehen den folgende Urteile zur Verfügung:
- Freispruch: keine Auswirkungen - kein Eintrag in das Vorstrafenregister
- Verwarnung: keine Auswirkungen - Eintrag in das Vorstrafenregister
- Pranger: Der Spieler wird für einige Zeit an einen Pranger gestellt.
- Gefängnis: Der Spieler wird für eine definierte Zeit in eine ausbruchssichere Zelle teleportiert. Er kann der Zelle nur durch Tod entfliehen.
- Todesstrafe: Der Spieler stirbt sofort.
- Verbannung: Verbannte Spieler können für eine gewisse mit der Spielewelt nicht interagieren und können sich nur sehr langsam fortbewegen.
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